Presseschau 2012


"Nun gibt Lydia Leu den Ton an"

Ein Artikel der "Märkischen Oderzeitung" über den Fanfarenzug Strausberg vom 20.09.2012 >hier lesen<


"12. Internationales Blasmusikfest in Bad Orb"

Ein Artikel der "Thüringer Allgemeine" über den Fanfarenzug Bachra vom 19.09.2012 >hier lesen<


"In Paaren sind auch Spielleute aus Pritzwalk"

Ein Artikel der "Märkischen Allgemeine" über das Musikfest in Paaren Glien vom 18.09.2012 >hier lesen<


"Amphitheater: Tipp für den 16.September"

Ein Artikel des "Lausitz-Echos" über die MargaFanfaren

vom 11.09.2012 >hier lesen<


"Angermünder Fanfaren feuern Berlin-Marathon an"

Ein Artikel der "Märkischen Oderzeitung" über den Fanfarenzug Angermünde vom 05.09.2012 >hier lesen<


"60. Geburtstag des Fanfarenzugs Großräschen"

Ein Artikel des "Lausitz-Echos" über den SV Fanfarenzug Großräschen e.V. vom 21.08.2012 >hier lesen<


"Großräschener Fanfarenzug feiert seinen 60. Geburtstag"

Ein Artikel der "Lausitzer Rundschau" über den SV Fanfarenzug Großräschen e.V. vom 17.08.2012 >hier lesen<


"200 Musiker bringen Seestadt zum Klingen"

Ein Artikel der "Lausitzer Rundschau" über den SV Fanfarenzug Großräschen e.V. vom 11.08.2012 >hier lesen<


"Das war der Wahnsinn"

Ein Artikel der "Märkischen Oderzeitung" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 26.07.2012 >hier lesen<


"Fanfarenzug stellt alten Leiter kalt"

Ein Artikel der "Märkischen Oderzeitung" über die Arbeit des Fanfarenzuges des KSC Strausberg e.V. vom 25.07.2012 >hier lesen<


"Mit Bläsern zum Filmdreh"

Ein Artikel der "Mitteldeutschen Zeitung" über den Fanfarenzug Hettstedt vom 19.07.2012 >hier lesen<


Presseschau

Zum Jubeln vors Rathaus

Ein Artikel der "Potsdamer Neueste Nachrichten" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 12.07.2012 >hier lesen<

Jakobs empfängt Marschweltmeister 2012 - Fanfarenzug Potsdam e.V.

Ein Artikel von "Info Potsdam" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 12.07.2012 >hier lesen<

Weltmeisterlicher Fanfarenzug Potsdamer holen in Kanada den Titel / Oberbürgermeister empfängt die Formation am kommenden Freitag

Ein Artikel der "Märkische Allgemeine" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 12.07.2012 >hier lesen<

„Marschweltmeister“ kommen aus Potsdam – Platzeck gratuliert

Ein Artikel der "Niederlausitz aktuell" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 12.07.2012 >hier lesen<

"Nasser Empfang für einen Weltmeister"

Ein Artikel der "Potsdamer Neueste Nachrichten" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 14.07.2012 >hier lesen<

"Oberbürgermeister der Stadt Potsdam beglückwünscht den Potsdamer Fanfarenzug"

Ein Artikel von "Potsdamer ABC" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 14.07.2012 >hier lesen<

Erfolgreiche Potsdamer Marching Show Band wird empfangen

Fernsehbericht auf "PotsdamTV" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V.

>hier ansehen<

Weltmeister kehren zurück

Ein Artikel der "Märkischen Allgemeinen" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 12.07.2012

Das Foto zeigt allerdings nicht den Fanfarenzug Potsdam sondern den Berliner Fanfarenzug.

German bugle band makes its mark at Calgary Stampede

Bericht, Bilder und Interview auf Marching.com


"Rastede jubelt mit Europameister aus Dänemark"

Ein Artikel der "NWZ online" über die Rasteder Musiktage 2012 und die Teilnahme des Berliner Fanfarenzug e.V. vom 02.07.2012 >hier lesen<


"Ziel ist ein Platz auf der Siegertreppe"

Der Fanfarenzug fliegt heute zur Weltmeisterschaft im kanadischen Calgary

Ein Artikel der Zeitung "Märkische Allgemeine" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 29.06.2012 >hier lesen<


"Mit Metronom am Ohr"

Letztes Training des Potsdamer Fanfarenzuges vor der WM in Kanada. Am Freitag geht der Flieger

Ein Artikel der Zeitung "Potsdamer Neueste Nachrichten" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V. vom 28.06.2012 >hier lesen<

 Auf nach Calgary

Fernsehbericht auf "PotsdamTV" über die SG Fanfarenzug Potsdam e.V.

>hier ansehen<


"22. FANFARONADE ein voller Erfolg"

Ein Artikel der Internetseite "GYMmedia.com" über die FANFARONADE 2012

>hier lesen<


"FANFARONADE 2012 in Strausberg

Weltmeister und Europe Champions gaben sich die Ehre"

Ein Artikel der Zeitung "BAB - Lokalanzeiger" über die FANFARONADE vom 15.06.2012 >hier lesen<


"Fanfarenzug Bachra: Nach Pokalgewinn neue Herausforderungen"

Ein Artikel der "Thüringer Allgemeine" über die FANFARONADE und den Fanfarenzug Bachra vom 12.06.2012  >hier lesen<


"Gold für den Fanfarenzug Potsdam in Strausberg"

Ein Artikel von "Potsdam ABC" über die FANFARONADE und den Fanfarenzug Potsdam vom 11.06.2012  >hier lesen<


"Fanfarenzug des KSC veranstaltete eine sehr gelungene Fanfaronade"

Ein Artikel der "Märkischen Oderzeitung" über die FANFARONADE vom 11.06.2012  >hier lesen<


"15 Fanfarenzüge zeigen ihr Können in Strausberg"

Ein Artikel der "Märkischen Oderzeitung" über die FANFARONADE vom 06.06.2012  >hier lesen<


"Jeder Ton im Gleichschritt"

Artikel des "Neuen Deutschland" über die FANFARONADE und den Berliner Fanfarenzug vom 07.06.2012


"Die Hochtrommeln sind krank"

Ein Artikel der "Mitteldeutschen Zeitung" über den Fanfarenzug Querfurt e.V. vom 29.05.2012  >hier lesen<


"Die FANFARONADE - Qualifikation zur Weltmeisterschaft"

Ein Artikel der "Mitteldeutschen Zeitung" vom 29.05.2012  >hier lesen<


"Fanfarenzug Strausberg bei internationalem Wettbewerb erfolgreich"

Ein Artikel der "Märkischen Oderzeitung" vom 30.05.2012  >hier lesen<


"Strausberg rüstet sich zum Leistungsvergleich"

Ein Artikel der Zeitung "Märkischer Sonntag" vom 27.05.2012


"Helfer gesucht"

Ein Artikel des BlickPunkt vom 18.05.2012 zur dringenden Helfersuche für die FANFARONADE in Strausberg. >hier lesen<


„Wertungsrichter wissen Fanfarenshow zu schätzen“

Ein Artikel des Nordkurier vom 16.05.2012 über den Fanfarenzug des Feuerwehrvereins Neustrelitz e.V.  >hier lesen<


„Aufgehübscht für die Fanfaronade“

Ein Artikel der Märkischen Oderzeitung vom 11.05.2012 über die Bauarbeiten in der Strausberger Energie-Arena >hier lesen<


„Hagen ganz im Zeichen der Musik“

Ein Artikel der Osnarbrücker Zeitung vom 13.05.2012 über das 23.Internationale Musikfest in Hagen mit Erwähnung und Fotos des Berliner Fanfarenzug e.V. >hier lesen<


„Feuerwehr feiert mit klingenden Fanfaren“

Ein Artikel des Nordkurier vom 07.05.2012 mit Erwähnung und Foto des Fanfarenzuges des Feuerwehrvereins Neustrelitz e.V. >hier lesen<


„Verstärkte Nachwuchssuche beim Ilmenauer Fanfarenzug“

Ein Artikel der Thüringer Allgemeine vom 03.05.2012 über die Arbeit des Fanfarenzuges Ilmenau von 1978 e.V. >hier lesen<


„Show mit nassen Füßen

Ein Artikel der Märkischen Oderzeitung vom 02.05.2012 über das Kinderfest und den Showauftritt des Fanfarenzuges des KSC Strausberg e.V. >hier lesen<


„Gipfeltreffen in Strausberg: 22. FANFARONADE

Ein Artikel im BlickPunkt vom 02.05.2012 über die FANFARONADE >hier lesen<


„Familiensache Fanfarenzug“

Ein Artikel der Potsdamer Neueste Nachrichten vom 30.04.2012 über die Arbeit des Fanfarenzuges Postdam >hier lesen<


„Reibereien gibt’s auch mal“

Janine Merten und ihre Tochter Anne spielen beim Potsdamer Fanfarenzug / Mitglieder fliegen zur WM nach Kanada

Ein Artikel der Märkischen Allgemeine vom 25.04.2012 über die Arbeit des Fanfarenzuges Postdam >hier lesen<

oder hier:


Artikel über die FANFARONADE 2012                        Märkische Oderzeitung


"Lausitzer Spielleute hauen in der Niederlausitzhalle auf die Pauke"

Ein Artikel der Lausitzer Rundschau vom 26.03.2012 über das 19. Lausitzer Musikfest am 24.3.2012 in Senftenberg   >hier lesen<


"Fanfarenzüge und Orchester treffen sich zum Lausitzer Musikfest"

Ein Artikel der Lausitzer Rundschau vom 23.03.2012 über das 19. Lausitzer Musikfest am 24.3.2012 in Senftenberg   >hier lesen<

"Margafanfaren trainieren für Musikfest der Lausitzer Spielleute"

Ein Artikel der Lausitzer Rundschau vom 23.03.2012 über das 19. Lausitzer Musikfest und die Arbeit der MargaFanfaren   >hier lesen<

"Abteilungen verzichten auf Verantwortung"

Ein Artikel der Märkischen Oderzeitung vom 22.03.2012 über die Arbeit des Fanfarenzug des KSC Strausberg e.V.   >hier lesen<


"Trügerische Stille um den Fanfarenzug Hoyerswerda"

Ein Artikel der Lausitzer Rundschau vom 03.02.2012 über die Arbeit des Fanfarenzuges Hoyerswerda e.V.   >hier lesen<


Südkurier                                                                           22.Februar 2012   

Reizgasanschlag auf Fanfarenzug

Bis gestern kurz vor 20 Uhr ist die Fasnet 2012 eine „Schöne“. Dann wird sie durch einen schweren Zwischenfall überschattet. Auf den Fanfarenzug der Zunft wird ein Reizgasanschlag verübt. Ein Mitglied muss mit schwerer Atemnot ins Klinikum eingeliefert werden.

Symbolbild Bild: Breuing

Es war nach dem Fasnetsverbrennen auf dem Schwenninger Muslenplatz. Der Fanfarenzug der Narrenzunft Schwenningen, der den letzten Akt der Schwenninger Fasnet musikalisch begleitet hatte, marschierte vom Muslenplatz Richtung Muslenpassage, um dort noch einmal zu spielen. Plötzlich – kurz unterhalb des Modegeschäftes C&A – geschah es. Zahlreiche Mitglieder des an diesem Abend etwa 60-köpfigen Fanfarenzuges litten von einer Sekunde auf die andere unter zum Teil erheblicher Atemnot, Hustenanfällen und tränenden Augen. Schnell war klar: Irgendjemand muss da etwas gesprüht haben. Polizei und Notarzt rückten an. Ein weibliches Mitglied des Fanfarenzuges wurde mit erheblicher Atemnot auf Veranlassung des Notarztes ins Schwarzwald-Baar-Klinikum eingeliefert.

Auch viele andere Fanfarenzugmitglieder litten noch eine ganze Weile unter den Nachwirkungen des Anschlages. Allerdings stabilisierte sich deren gesundheitliche Verfassung recht rasch, sodass „nur“ die eine Musikerin ins Krankenhaus gebracht werden musste. In der Zwischenzeit soll sich ihr Zustand wieder stabilisiert haben. Eine heiße Spur von dem oder den Tätern gibt es noch nicht. Auffällig waren lediglich zwei jüngere, offenbar dunkel gekleidete Personen, die nicht fasnachtlich gekleidet waren und sich nach dem Anschlag rasch vom Tatort entfernt haben sollen. Hinweise erbittet die Polizei unter Telefon 07721/ 6010.


Märkische Allgemeine       8.Februar 2012                        von Stephan Henke

Paula und der Elefantenton

An Schnuppertagen können Kinder alle Instrumente des Fanfarenzuges testen

Anne Winkler (18) zeigt der achtjährigen Paula, wie man der Fanfare Töne entlockt.
Foto: Christel Köster

POTSDAM/NAUENER VORSTADT „Darf ich sie schon rausholen?“, fragt die kleine Paula ganz ungeduldig und nestelt bereits an der Tasche. „Aber klar“, antwortet Janine Merten der Achtjährigen. Merten hat das Fanfaren-Fieber auch in dem Alter gepackt. Inzwischen ist sie 33 und unterrichtet selbst die Kinder. Kinder wie Paula, die zum Schnupperkurs des Fanfarenzugs kommen.

Paula ist schon zum zweiten Mal da. „Ich wollte nicht alleine kommen, deshalb hab ich meinen Banknachbarn Lukas aus der Schule gefragt, ob er mitkommt“, erzählt sie. Letzte Woche haben die beiden zum ersten Mal im Treffpunkt Freizeit vorbeigeschaut und durften alle Instrumente ausprobieren – und bei beiden entschieden sich für die Fanfare. „Weil die nicht so schwer war wie die Trommel“, erklärt Paula.

Lukas ist heute nicht mitgekommen, dafür aber Paulas Mutter. „Ich hab schon im Sommer den Aushang für den Schnupperkurs gesehen und da schon gedacht: Das passt zu Paula“, sagt Katrin Symanowski. Denn Paula ist auch im Kindermusiktheater Buntspecht, ist also musikalisch erprobt. Das ist allerdings keine Voraussetzung, um sich dem Fanfarenzug, der 2010 Vizeweltmeister vor heimischer Kulisse wurde, anzuschließen, vielmehr „Spaß, Lust und Laune. Die Kinder müssen weder vorher ein Instrument können noch eine musikalische Vorbildung haben“, erklärt Thomas Knüpfer.

Der Geschäftsstellenleiter des Vereins meint, dass Schnupperkurse wichtig sind: „Der Fanfarenzug ist nicht unbedingt eine trendige Freizeitbeschäftigung. Im Fußball, in der Leichtathletik oder beim Handball laufen die Kinder den Vereinen zu, wir müssen dagegen zu den Kindern hin.“ Zwischen zehn und 15 neue Mitglieder kommen pro Jahr in den Verein, die meisten davon Jugendliche.

So wie Paula, die zu den Jüngsten gehört. Doch bevor sie in die Fanfare blasen darf, steht erstmal die richtige Haltung auf dem Programm. „Rühren“, sagt Janine Merten und Paula hält die Fanfare mit beiden Händen locker vor dem Körper, das linke Bein leicht eingeknickt. „Und stehen“, gibt ihre Übungsleiterin das nächste Kommando und Paula streckt den Rücken durch, die beiden Hände parallel zum Körper, in der Rechten die Fanfare.„Siehst du, jetzt hast du schon die Grundlagen gelernt“, lobt Merten ihre Schülerin. Ihre Tochter spielt auch schon Fanfare.

Dass Paula auch bald im Verein spielt, wird immer wahrscheinlicher, denn endlich darf sie an die Fanfare. „Das hört sich an wie ein Elefant“, sagt sie nach dem ersten Versuch und kichert verschämt. „Ich habe fast ein Jahr gebraucht, bis ein vernünftiger Ton rauskam“, macht Janine Merten der Achtjährigen Mut. Dann hat Paula ja noch Zeit, schließlich steht sie erst ganz am Anfang ihrer Fanfarenkarriere.


Märkische Oderzeitung 19.Januar 2012                        von Detlef Klementz

Strausberg erwartet 800 junge Musiker

Ohne Fleiß kein Preis: Die Grundlage für die zahlreichen Erfolge des Strausberger Fanfarenzugs wird beim Training gelegt - wie hier am Montag im Jugendsporthaus unter Leitung von Enrico Blank (Mitte).
Foto: MOZ/Gerd Markert

Strausberg (MOZ) Der Fanfarenzug des KSC Strausberg bereitet sich derzeit auf zwei wichtige Ereignisse vor. Pfingsten findet im belgischen Hamont der 26. Mars- en Showwedstrijden statt. Am 9. Juni wird der Verein dann die 22. Fanfaronade mit mehr als 800 Aktiven ausrichten.

Während das Training des Fanfarenzugs ganz normal weitergeht, laufen parallel dazu die Vorbereitungen auf die 22. Fanfaronade auf vollen Touren. Sieben Mal hatte Cottbus hintereinander diesen großen Musikwettbewerb ausgerichtet. "Nachdem dort einige Sponsoren abgesprungen sind, hat der Märkische Turnerbund als Veranstalter einen neuen Ausrichter gesucht", berichtet Andreas Küsel. "Wir haben Erfahrungen mit solchen Veranstaltungen", setzt der Leiter des Strausberger Fanfarenzugs hinzu. Daher habe sein Verein die Ausrichterrolle übernommen. Wie das dann in den kommenden Jahren weitergehe, müsse abgewartet werden. Bislang hätten sich zwölf Vereine angemeldet, sagt er. Drei könnten noch hinzukommen, schätzt Küsel, der mit insgesamt etwa 800 Aktiven rechnet. Wie in den Vorjahren handele es sich einmal mehr um eine Art ostdeutscher Meisterschaft.

"Für uns ist das eine Riesenaufgabe", sagt Küsel. Da müsse eine Menge organisiert werden. Ohne die vielen freiwilligen Helfer, ohne die Eltern und die Mitglieder im Fördervereins - inzwischen sind das rund 100 - wären diese und andere große Aufgaben gar nicht zu stemmen, betont er. Bei der Fanfaronade werde die Übernachtung der zahlreichen Gäste in Turnhallen erfolgen. Damit das Großereignis möglichst viele Zuschauer in der Energie-Arena verfolgen können, sollen dort Traversen aufgestellt und die ramponierten Sitzbänke repariert werden. Anfang Februar wird der Vorverkauf starten.

Vor der Fanfaronade richtet der Fanfarenzug am 1. Mai in der Energie-Arena das schon traditionelle Kinderfest aus. "Da freuen wir uns drauf, denn das wird immer sehr gut angenommen", sagt Küsel.

Zu Pfingsten folgt dann mit den internationalen Musikwettkämpfen in Hamont (Belgien) das zweite Großereignis in diesem Jahr. Andreas Küsel spricht von einem "Heimspiel". Der Fanfarenzug des KSC habe dort einen "sehr guten Ruf". Beim letzten Mal hätten die Strausberger dort "alles gewonnen, was zu gewinnen war". Dabei sei es in Hamont schwierig, denn der dortige Markt bietet als Wettkampfplatz weniger Fläche als Stadien. "Da müssen wir unsere Schrittkombinationen immer verändern", weiß Küsel.

Wenn es um die Höhepunkte des Jahres geht, soll auch die Herbstfanfare am 3. Oktober in Strausberg nicht unerwähnt bleiben. Weiter vorgreifen will Andreas Küsel allerdings nicht. Nach 22 Jahren an der Spitze des Fanfarenzugs könnte sich der 54-Jährige nämlich durchaus mit dem Gedanken anfreunden, das Ehrenamt in jüngere Hände zu legen.


Märkische Allgemeine vom 17.01.2012       von Christian Zielke

Mit der MBS nach Kanada

Sparkasse verteilt 94 000 Euro für den guten Zweck

POTSDAM / WALDSTADT - Ernst Dienst verteilt gerne Geld. Der Vorstand der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS) durfte gestern 94 000 Euro für gute Zwecke verteilen. Auch nach einem „durchaus zufriedenstellenden Geschäftsjahr“ sei es wichtig, ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen.

Und das in Zeiten, in denen Banken mit Steuergeld vor der Pleite gerettet werden müssen, sagte Dienst nicht ohne Stolz. 15 Initiativen profitieren vom Geldsegen der sparkasseneigenen Jugend-Kultur-, Sport- und Sozialstiftung. Vier von ihnen kommen aus Potsdam.

Die Theatergruppe Poetenpack darf sich über 1150 Euro freuen. Mit dem Geld wollen Julia Penner und Andreas Hueck ein „Romeo und Julia“ inszenieren, in dem Oberschüler und Gymnasiasten auftreten. Dabei sollen die Schüler Vorurteile abbauen und voneinander lernen. „Wir sind überzeugt, dass das im Theater am besten geht. Theater ist direkt“, sagt Julia Penner. Beim Kindermusiktheater Buntspecht freut man sich über 1500 Euro für das Stück „Nussknacker und Mausekönig“ von E.T.A. Hoffmann. Es soll in der Weihnachtszeit aufgeführt werden. Das Geld von der MBS dient als Anschubfinanzierung für die Musik und die Texte. „Zwei von 16 Vorstellungen sind schon ausverkauft“, sagt Vereinsmitglied Klaus Mertins.

Von den 14 500 Euro, die der Fanfarenzug Potsdam bekommen hat, fliegen alle 65 Musiker im Sommer nach Kanada. Im dortigen Calgary findet die Weltmeisterschaft der Marching Show Bands statt. „Viele Familien könnten sich den Flug und die Unterkunft nicht leisten“, sagt Bettina Bels, die Vorstandsvorsitzende. Dank der Unterstützung müsse nun niemand zu Hause bleiben.

Ulrich Simchen von der Urania will mit dem Scheck Förderschülern bei der Berufsorientierung helfen. „An denen geht die gute Lage auf dem Ausbildungsmarkt bisher leider vorbei.“

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Potsdamer Neueste Nachrichten 16.Januar 2012             von Hella Dittfeld

Mit Trommeln und Fanfaren nach Calgary

Potsdamer Fanfarenzug bereitet sich auf WM in Kanada vor / Eine ganze Familie in seinem Bann

Weiß-rot als Markenzeichen: So marschieren die Potsdamer in Calgary auf. Foto: A. Klaer

Wer sich einmal für den Fanfarenzug begeistert hat, der bleibt ihm treu. Diese Erfahrung hat der Geschäftsstellenleiter des Potsdamer Fanfarenzuges, Thomas Knüpfer, gemacht und Familie Antefuhr kann das nur bestätigen. Vier Familienmitglieder sind Musiker im Verein, eines spielt Hoch-, eines Flachtrommel und zwei blasen Fanfaren. Mutter Annette aber ist die ganze Woche damit beschäftigt, die jüngeren Kinder zu den Proben oder Auftritten zu kutschieren. Dazu übernimmt sie noch Vereinsaufgaben. Annette Antefuhr arbeitet in Teilzeit als Pflegekraft, und weil sie sich gut mit ihren Kolleginnen abstimmen kann, hat sie es bisher immer geschafft, die Aufgaben im Verein, in der Familie und im Beruf unter einen Hut zu bringen. Nur Vater Antefuhr macht eine Ausnahme und hat kaum etwas mit dem Fanfarenzug zu tun. Auch beim Neujahrsempfang des Fanfarenzuges am Samstag im Treffpunkt Freizeit war Annette nicht untätig und half an der Bar aus. Dass es für so viel Engagement eine Auszeichnung gab, ist mehr als verdient.

Wie aber kam es dazu, dass der Fanfarenzug eine ganze Familie in seinen Bann schlägt? „Wir wohnen am Luftschiffhafen“, erzählt Annette Antefuhr, „und da haben wir den Fanfarenzug immer beim Proben gehört.“ Ihre älteste Tochter Linda habe sich zwar für die Musik interessiert, aber doch Vorbehalte gehabt. „Die schreien dort ja immer nur rum“, habe sie gemeint. Dass laute und deutliche Ansagen bei einer so großen Musikvereinigung nötig sind, habe sie schließlich begriffen. Jetzt ist die 21-jährige Linda genau zehn Jahre beim Fanfarenzug dabei, ist schon bei Auslandsauftritten dabei gewesen und wird in diesem Jahr auch mit zur Weltmeisterschaft der Marching- und Showbands nach Calgary (Kanada) fahren. Inzwischen eifern ihr auch drei ihrer jüngeren Geschwister nach und wirken beim Fanfarenzug mit. Und der jüngste Antefuhr-Sohn steckt schon in den Startlöchern. Er ist erst sechs Jahre alt und muss noch ein bisschen warten, denn das Eintrittsalter beim Fanfarenzug liegt bei acht Jahren. Vorher sei es für Kinder zu schwer, die Fanfare zu blasen oder die Trommel beim Aufmarsch zu tragen, erklärt Knüpfer. Obwohl man in den letzten zwei, drei Jahren durch intensive Werbung an Schulen die Reihen der jungen Musiker gut auffüllen konnte, ist Nachwuchs immer gern gesehen. Er kann sich beim Schnupperkurs am 30. Januar und 6. Februar von 16 bis 18 Uhr im Treffpunkt Freizeit melden. Donnerstag und Freitag finden ab 16.30 Uhr Proben statt.

Nach Jahren intensiver Mitgliederwerbung verfügt der Verein wieder über eine stabile Crew, 150 Mitglieder hat er zurzeit, darunter 90 aktive Musiker. Die werden auch bei einer Weltmeisterschafts-Auftrittsstärke von 70 bis 80 Personen gebraucht. Die Vorbereitungen auf die WM-Teilnahme laufen bereits. Das Programm wurde musikalisch überarbeitet und bei der Choreografie wird es laut Knüpfer große Veränderungen geben. Man will noch lockerer, tänzerischer werden, aber auch der Tradition eines Naturfanfarenzuges Rechnung tragen. Die Potsdamer werden mit 80 Teilnehmern vom 29. Juni bis 12. Juli nach Kanada fliegen und es ist während der zwei Wochen neben den Auftritten auch noch ein bisschen Zeit für die Erkundung der Umgebung von Calgary eingeplant. Denn für die meisten Mitglieder des Fanfarenzuges ist der Auftritt in Kanada eine Premiere.

Vorher muss aber erst einmal am 9. Juni die Fanfaronade absolviert werden. Drei Jahre hintereinander siegte Potsdam. Diesmal ist es jedoch für den stärksten Konkurrenten, den Strausberger Fanfarenzug, ein Heimspiel. Er richtet die Fanfaronade 2012 aus.

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der tambour


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Videos von den Musikschauen der Spielleute des DTSB der DDR zu den Turn- und Sportfesten in Leipzig 1969 bis 1987