Fanfarenvirtuose Bernhard Bosecker
Bild: Bernhard Bosecker

Grafik: Enrico Blank, Strausberg

Fanfarenschule "Bernhard Bosecker"

für B/Es - Umschaltfanfaren

Hier kostenloser Download !

Textteile

Handbuch für Übungsleiter Teil 1

Handbuch für Übungsleiter Teil 2

Übungsteil für Fanfarenbläser

Grafik: Hendrik Psykalla, Nicole Scherbeck

Grafik: Hendrik Psykalla, Nicole Scherbeck

Trainings-CD´s

Fanfarenschule Begleit-CD Übungsleiter-Handbuch Vol.1

Fanfarenschule Begleit-CD Fanfarenbläser-Übungsteil Vol.2

 

 Lehrgangsvideos mit Bernhard Bosecker

 

Es folgen in Kürze die Trainingsvideos.


Foto links: Angestrengtes Pauken der Fanfarenschule im ersten Lehrgang 2002 Foto rechts: Präsentierten Neues für die Fanfaren-Szene: Jens-Andreas Weber (Berlin, links), Bernhard Bosecker (Mitte), Andreas "Maxe" Küsel (Strausberg, rechts).

Fotos: Herbert Großmann, Berlin

Zeitungsartikel aus dem Jahre 2002 zum Erscheinen der Fanfarenschule "Bernhard Bosecker" :


 Interview mit Bernhard Bosecker vom 23.02.2012 nach 10 Jahren Fanfarenschule 

 

Im Sommer 2011 in Cottbus verabschiedet. Stellt sich die Frage: Was macht Bernhard Bosecker ohne seine Fanfarenzüge?

Bernhard Bosecker bei der "Arbeit"
Bild: Marleen Geiler, Berlin

Also ran ans Telefon, Nummer gewählt …

FANFARONADE: Hallo Bernhard, vermisst Du die Arbeit mit den Fanfarenbläsern?

Bernhard: Ich habe in 40 Jahren versucht, auf alle (auch auf die ausgefallensten) Fragen zum Thema „Fanfaren“ Antworten zu finden und zu geben. Die Antworten habe ich auch in meiner Fanfarenschule gebündelt und nachlesbar gemacht, um stundenlange Telefonate mit einzelnen Fanfarenbläsern oder ganzen Zügen zu ihren Problemen zu rationalisieren. Nach wie vor liegen mir alle Vereine und ihr Wohlergehen, ihre Erfolge, evtl. Niederlagen am Herzen und ich drücke allen die Daumen, dass sie ihre selbst gesteckten Ziele erreichen. Ich vermisse seit meinem Rückzug aus der Szene natürlich das Gefühl, das man hat, wenn man aktiv in den Kollektiven ist. Es sind die persönlichen Kontakte, das Gefühl, dem Einzelnen oder einem ganzen Zug geholfen zu haben, die Freude, wenn ein Bläser oder eine ganze Stimme oder gar ein ganzer Zug einen Titel, der allein nicht so richtig klingen wollte, nach hartem Training doch musikalische Gestalt annimmt und auf einmal klingt. Bei vielen (Pflicht-)Titeln war das nicht so, wie oft wurde gemosert „zu schwer“ - „klingt nicht“ usw. Und plötzlich konnte man die Titel nicht nur spielen, sondern gar danach sogar marschieren!

Übung machte die „Meister“! Nun bin ich gespannt, wer in meinen Lehrgängen und Übungsstunden aufgepasst und hingehört hat. Ich würde mich nur wiederholen in neuen Lehrgängen und vielleicht die, die mich schon öfter gehört haben, langweilen. Aber mein Credo bleibt: Pflegt eine kräftige(!) Atmung mit den entsprechenden Übungen, die ich euch gezeigt habe, macht den Ansatz „spitz“ (wie beim Pfeifen) und bedenkt, dass Pausen beim Blasen genauso wichtig sind wie das Blasen selbst! Muskulatur baut sich nur im gesunden Wechsel zwischen An- und Entspannung auf! Übt kontinuierlich (sprich täglich, zumindest Lippenvibrieren und Mundstückblasen), damit ihr Kondition für die Übungsstunden habt. Kondition muss sich jeder selbst erarbeiten, damit sie in der Übungsstunde und beim Auftritt zur Verfügung steht.

FANFARONADE 2011
Verabschiedung Bernhard Bosecker
Foto: Ulrike Kolander, Berlin

FANFARONADE: Was machst du zurzeit, was sind deine aktuellen Projekte?

Bernhard: Anlässlich des 300. Geburtstages vom „Alten Fritz“ gibt es vom 19.-22.7. eine Wiederholung seines Pfereecarrousels von 1750 in Sanssouci (nähere Informationen findet ihr im Internet unter www.hoefische-festspiele.de), einem Pferdeballett mit Musik auf Naturtrompeten (also Fanfaren), für das ich die historische Musik bearbeitet habe. Das wird mein letztes „Event“ im großen Stil.

FANFARONADE: Wir begehen in wenigen Tagen 10 Jahre „Fanfarenschule Bernhard Bosecker“. Deine Grundlagen sind in vielen Fanfarenzügen heute Trainingsstandard. Sie haben die Qualität und die bläserischen Fähigkeiten der Aktiven in den Fanfarenzügen in den letzten Jahren entscheidend verbessert und vorangetrieben. Wie schätzt du die Entwicklung ein und was möchtest du den Zügen mit auf den Weg geben?

Bernhard: Ich freue mich, an der Entwicklung der modernen Fanfarenmusik beteiligt gewesen zu sein, den einen oder anderen Impuls gegeben zu haben und die Früchte der vielen Übungsstunden und Lehrgänge an eueren Musikschauen miterleben zu dürfen. Ich bin auch ein bisschen stolz darauf, dass 40 Jahre innovative Arbeit sich heute in vielen Zügen als hören- und sehenswerte Musik präsentieren. Was ich euch auf den Weg geben möchte, habe ich oben schon gesagt. Mit Alexander Dittmann aus Templin und Eyk Wälisch aus Potsdam habe ich rechtzeitig würdige Nachfolger für die Fanfarenlehrgänge gefunden. Ich wünsche beiden viel Erfolg und hoffe, dass ihnen das gleiche Vertrauen aus den Vereinen entgegengebracht wird, wie mir.

FANFARONADE: Hast Du am 9. Juni 2012 Zeit?

Bernhard: Wieso?

FANFARONADE: Da ist wieder FANFARONADE-Zeit - diesmal in Strausberg - und Du bist herzlich eingeladen!

Bernhard: Da der Trainingsplan für das Pferdecarrusel (wundert euch nicht über die Schreibweise, sie ist vom „Alten Fritz“ und französisch) noch nicht feststeht, da Barockreiter aus ganz Europa ihre Mitwirkung zugesagt haben, kann es sein, dass wir da eine wichtige Probe haben. Wenn nicht, komme ich natürlich. Und noch etwas: Solltet ihr es schaffen, einmal im Jahr einen zentralen Lehrgang zu organisieren, bei dem ich nicht (wie manchmal in der Vergangenheit) die Nachwuchsarbeit der Züge an einem Wochenende für ein ganzes Jahr erledigen muss, sondern bei dem wir mit den „Machern“ der Züge über wesentliche Dinge des Fanfareblasens sprechen, vielleicht auch über den Umgang mit meiner Fanfaren - Schule (die übrigens demnächst kostenfrei hier auf dieser Seite zu downloaden sein wird), sehen wir uns wieder in alter Frische. Allen Zügen und Bläsern alles Gute – Euer BeBo

FANFARONADE: Danke für´s Telefonat!

 

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Videos von den Musikschauen der Spielleute des DTSB der DDR zu den Turn- und Sportfesten in Leipzig 1969 bis 1987