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Grafik: Enrico Blank, Strausberg

Fanfarenschule "Bernhard Bosecker"

für B/Es - Umschaltfanfaren

Handbücher

Handbuch für Übungsleiter Teil 1

Handbuch für Übungsleiter Teil 2

Übungsteil für Fanfarenbläser

Grafik: Hendrik Psykalla, Nicole Scherbeck

Grafik: Hendrik Psykalla, Nicole Scherbeck

 Interview mit Bernhard Bosecker vom 23.02.2012 nach 10 Jahren Fanfarenschule 

 

Bernhard Bosecker bei der "Arbeit"
Bild: Marleen Geiler, Berlin

Also ran ans Telefon, Nummer gewählt …

FANFARONADE: Hallo Bernhard, vermisst Du die Arbeit mit den Fanfarenbläsern?

Bernhard: Ich habe in 40 Jahren versucht, auf alle (auch auf die ausgefallensten) Fragen zum Thema „Fanfaren“ Antworten zu finden und zu geben. Die Antworten habe ich auch in meiner Fanfarenschule gebündelt und nachlesbar gemacht, um stundenlange Telefonate mit einzelnen Fanfarenbläsern oder ganzen Zügen zu ihren Problemen zu rationalisieren. Nach wie vor liegen mir alle Vereine und ihr Wohlergehen, ihre Erfolge, evtl. Niederlagen am Herzen und ich drücke allen die Daumen, dass sie ihre selbst gesteckten Ziele erreichen. Ich vermisse seit meinem Rückzug aus der Szene natürlich das Gefühl, das man hat, wenn man aktiv in den Kollektiven ist. Es sind die persönlichen Kontakte, das Gefühl, dem Einzelnen oder einem ganzen Zug geholfen zu haben, die Freude, wenn ein Bläser oder eine ganze Stimme oder gar ein ganzer Zug einen Titel, der allein nicht so richtig klingen wollte, nach hartem Training doch musikalische Gestalt annimmt und auf einmal klingt. Bei vielen (Pflicht-)Titeln war das nicht so, wie oft wurde gemosert „zu schwer“ - „klingt nicht“ usw. Und plötzlich konnte man die Titel nicht nur spielen, sondern gar danach sogar marschieren!

Übung machte die „Meister“! Nun bin ich gespannt, wer in meinen Lehrgängen und Übungsstunden aufgepasst und hingehört hat. Ich würde mich nur wiederholen in neuen Lehrgängen und vielleicht die, die mich schon öfter gehört haben, langweilen. Aber mein Credo bleibt: Pflegt eine kräftige(!) Atmung mit den entsprechenden Übungen, die ich euch gezeigt habe, macht den Ansatz „spitz“ (wie beim Pfeifen) und bedenkt, dass Pausen beim Blasen genauso wichtig sind wie das Blasen selbst! Muskulatur baut sich nur im gesunden Wechsel zwischen An- und Entspannung auf! Übt kontinuierlich (sprich täglich, zumindest Lippenvibrieren und Mundstückblasen), damit ihr Kondition für die Übungsstunden habt. Kondition muss sich jeder selbst erarbeiten, damit sie in der Übungsstunde und beim Auftritt zur Verfügung steht.

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Videos von den Musikschauen der Spielleute des DTSB der DDR zu den Turn- und Sportfesten in Leipzig 1969 bis 1987